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...und man nennt es auch biologische Waffe
...Nützliche und Effektive Mikroorganismen für eine
dauerhafte Landwirtschaft und eine gesunde Umwelt.
.....Repotage
Dr. Teruo Higa, Agrarwissenschaftler aus Japan, entwickelte in jahrelanger Forschungsarbeit eine ideale Kombination von "Effektiven Mikroorganismen" (EM) zur Ackerbodenverbesserung. Wiewohl seine sogenannte "EM-Technologie" schon in vielen Ländern der Welt erfolgreich in großem Stil angewendet wird, ist sie im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannt. Im Juli 2002 fand in der Schweiz der erste "EM-Kongreß" statt, in dem Erfahrungen ausgetauscht und neue Wege zur Gesundheit für Mensch und Natur gewiesen wurden. Andrea AMRHEIN konnte – unterstützt durch den Organisator des Kongresses, Herrn F. W. Gerhardt – die Gelegenheit nützen und mit Prof. Teruo Higa das folgende Gespräch führen.
Vor rund 20 Jahren entdeckte der japanische Agrar-Wissenschaftler Prof. Dr. Teruo Higa mehr oder minder zufällig die ideale Kombination verschiedener Stämme von Mikroorganismen für eine chemiefreie Landwirtschaft. Seine „EM-Technologie“ hat sich mittlerweile in vielen Ländern durchgesetzt – zur Bodenaufbereitung und Ertragssteigerung ebenso wie beispielsweise zur Abfallbehandlung und Klärschlammentsorgung.

Nun ist sie drauf und dran, auch allen Biobauern im deutschsprachigen Raum auf die Sprünge zu helfen. Und im gesundheitlichen Bereich machen Professor Higas „Effektive Mikroorganismen“ ebenfalls zunehmend von sich reden. Beginnt eine biologische Revolution zur Rettung der Erde?

Der Durchbruch bahnte sich an einem Abend im Herbst des Jahres 1981 an: Wieder einmal hatte Professor Teruo Higa, damals knapp 40 Jahre alt, in seinem Labor mit verschiedenen Mikroorganismen experimentiert – und wieder einmal erfolglos, wie er glaubte. Sein großer Traum, der Landwirtschaft durch einen völlig neuen Ansatz höhere Erträge zu bescheren, um auf die übliche Agrochemie verzichten zu können, schien sich einmal mehr als Illusion zu entpuppen.

Eigentlich suchte er nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen, und das schon seit Jahren. Und in Wirklichkeit war er auch längst nicht mehr sicher, ob es die gesuchte „Stecknadel“ überhaupt gab … Als eines von zwölf Kindern in einer nicht eben wohlhabenden japanischen Familie mußte Teruo Higa schon in frühen Jahren raus aufs Feld und kräftig ackern. Hautnah erlebte er mit, welche spärlichen Erträge die vielen Mühen der landwirtschaftlichen Alltagsarbeit erbrachten.
Erfahrungen, die seinen weiteren beruflichen Weg entscheidend prägten, denn auf der Suche nach Möglichkeiten, die das Los der Bauern verbessern helfen, wurde er vorerst zum überzeugten Verfechter der Agrochemie. An Kunstdünger, Unkraut- und Schädlingsvernichtungsmitteln schien, wollte man der Landwirtschaft helfen, kein Weg vorbeizuführen. Und alle Visionen von einem naturnahen Anbau, wie sie auch in Japan schon vor Jahrzehnten von Außenseitern geträumt wurden, scheiterten stets an einer einfachen Tatsache: den trotz größtem Arbeitseinsatz kärglichen Erträgen.

Doch für Teruo Higa kam – unter Schmerzen – die Wende. Während er berufsbedingt verschiedene Agrar-Projekte betreute, bei denen große Mengen an Chemikalien zum Einsatz kamen, begann seine Gesundheit zu schwinden. Er verspürte eine bis dahin ungekannte Kraftlosigkeit, Hautausschläge zeigten sich, Allergien entstanden. Zuerst weigerte er sich noch, diese Symptome mit den chemischen Mitteln in Zusammenhang zu bringen, denen er tagtäglich intensiv ausgesetzt war – er hielt sie ja für unschädlich.

Durch weitere Beobachtungen, nicht zuletzt auch an Pflanzen, gelangte Teruo Higa dann aber doch zu der Überzeugung, daß allzuviel Chemie den Zielen der Landwirtschaft letztlich schadet. „Ich hatte durch die Pflanzenschutzmittel eine schwere Vergiftung erlitten“, erzählt er, „und begriff, daß es etwas anderes geben muß.“ Die Suche nach Alternativen begann. Es mußte doch etwas geben, das den Pflanzen hilft und zugleich der Gesundheit des Menschen nicht abträglich ist! Teruo Higa setzte auf Mikroorganismen, wie sie in Japan unter anderem zum Fermentieren von Lebensmitteln üblich sind.

Ein intensives Forschungsprojekt nahm seinen Anfang, er experimentierte mit unzähligen Mikrobenstämmen, hin- und hergerissen zwischen Erfolg und Mißerfolg. Zwar gelangte Professor Higa immer wieder zu guten Ergebnissen, wenn er eine Pflanzenart mit bestimmten Mikroorganismen behandelte, aber nie zu dem erhofften Durchbruch – bis zu jenem Abend im Herbst des Jahres 1981, als er nach einem weiteren erfolglosen Labortag wieder einmal Schluß machte.

Er räumte wie üblich auf, sterilisierte seine Werkzeuge und warf alle Mikrobenstämme, mit denen er gerade gearbeitet hatte, zusammen in einen Eimer. Es waren harmlose und unschädliche Organismen, die er für seine Experimente verwendet hatte, und man konnte sie bedenkenlos in den Ausguß kippen.

Irgend etwas aber hinderte Professor Higa daran, das zu tun – vielleicht der Gedanke, wieviel Geld hier wieder einmal weggespült werden würde, vielleicht auch etwas anderes. Jedenfalls ging er an diesem Abend vor das Labor und kippte die Organismen-Mischung, nicht ohne Gram, auf ein Stück Rasen.

An die zehn Jahre wissenschaftliche Forschungsarbeit lagen zu diesem Zeitpunkt bereits hinter ihm. Aber war das, was er anstrebte, wirklich noch Wissenschaft zu nennen? Er suchte nach den „idealen“, überall in der Landwirtschaft nutzbringend einzusetzenden Mikroorganismen. Wenn man aber in Betracht zieht, daß es praktisch unzählige verschiedene Mikrobenstämme gibt, und kaum Anhaltspunkte dafür, wie und wo denn nun die „richtigen“ zu finden sind, dann mußte man diese Suche, die Professor Higa mit seinem Projekt vorantrieb, doch eher ein Glücksspiel nennen. Und jener Herbstabend des Jahres 1981 schien wieder einmal einen Tag zu besiegeln, der nicht den großen Gewinn gebracht hatte …

Doch es sollte anders kommen. Eine Woche nachdem er die Mikroorganismen-Mischung auf den Rasen vor seinem Labor gekippt hatte, beobachtete Professor Higa einen auffallend üppigen Graswuchs, der sich auf einem kleinen Flecken zeigte. Zuerst meinte er, seine Studenten hätten mit irgend etwas experimentiert, dann aber fiel ihm ein, ja selbst der Urheber des kleinen Wunders gewesen zu sein.

Und es ging ihm ein Licht auf! Der Zufall, das Glück des Tüchtigen, eine höhere Führung oder wie immer man es nennen mag, hatten zu einer entscheidenden Erkenntnis geführt, auf die Teruo Higa wohl nicht von selbst gekommen wäre: in der Kombination von Mikroorganismen liegt die Lösung! Üblicherweise arbeitet jeder Forscher ja immer nur mit einem Mikrobenstamm.

Einerseits, um seine Erfolge oder Fehlschläge wissenschaftlich möglichst exakt dokumentieren zu können, und andererseits schon deshalb, weil die allgemeine Lehrmeinung davon ausgeht, daß verschiedene Stämme einander unbedingt bekämpfen, sobald sie zusammengebracht werden. Doch die gesuchte, für die Landwirtschaft nutzbringende „Aktivität“ der Mikroorganismen ergibt sich erst aus einer Mischung, in der ein Bakterienstamm dem anderen dienlich ist.

Professor Higa begann also mit Kombinationen zu experimentieren. Er sammelte Bakterien von allem und jedem, das vielleicht weiterführen konnte – von Baumwurzeln, Miso (in Japan traditionell hergestellt aus fermentierten Sojabohnen und Getreide), gutem Kompost, Sojasauce usw. – und mischte sie in seinen Teströhrchen. Und das wichtigste Instrument zur raschen Bewertung der Ergebnisse war bald gefunden: die Nase.

„Wenn eine Mischung schlecht zu riechen begann, warf ich sie weg und versuchte wieder anderes“, beschreibt der heute 59jährige Professor (2) die entscheidende Forschungszeit in seinem Bestseller „Eine Revolution zur Rettung der Erde“ (3). „Bei Kombinationen, die unter den Forschungsbedingungen im Labor gut zu sein schienen, ging ich ins nächste Stadium und testete ihr Verhalten unter normalen Lebensbedingungen im Freiland.

Nach einiger Zeit arbeitete ich mit verschiedenen Kombinationen aus mehr als zehn verschiedenen Mikrobenstämmen. Alles ging immer solange gut, bis ich einen einzigen neuen Bakterienstamm zusetzte – dann fiel alles auseinander. Es brach buchstäblich ein Krieg unter den Bakterien aus, und in kürzester Zeit hatte ich ein verfaulendes, schimmelndes, stinkendes Zeug in der Hand. Man kann es wirklich nicht anders beschreiben. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Hauen und Stechen unter den Bakterien, aber dieser Vernichtungskrieg führte zur Entdeckung einer Kombination, die alle meine Kriterien erfüllte: die Förderung und Erhaltung eines gesunden Pflanzenwachstums mit größeren Erträgen und besserem Geschmack!“ ...



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part (1) Gesundheit für Mensch und Natur
test



























part (2) Gesundheit für Mensch und Natur
Dieser Mikroben-Mischkultur(4), die Professor Higa in der Folge gezielt aufbaute, gab er den Namen „Effektive Mikroorganismen“ – oder kurz: „EM“. Daß damit der ersehnte Durchbruch geschafft war, erwies sich ab dem Jahr 1982 in der praktischen Anwendung. Auf Landwirtschaften, die mit EM arbeiteten, d. h. auf denen man für die Mikroorganismen durch gezielte Maßnahmen das geeignete Milieu schuf, wurden plötzlich ohne Agrochemie Ertragssteigerungen um etwa 30 Prozent erreicht.

Aber Higas „EM“ „eroberten“ sich nach und nach auch andere Einsatzgebiete: Schwermetall- und chemieverseuchte Klärschlämme werden damit ebenso behandelt wie zum Beispiel Mülldeponien oder belastete Abwässer. Professor Higa ist daher unter anderem auch wissenschaftlicher Berater bei der Vereinigung zur Reinigung der Gewässer in Japan. Dort ist „EM“ ebenso im Einsatz wie mittlerweile auch in Thailand, China, Korea, Taiwan, den Philippinen, Myanmar (Burma), Bangladesh, Indien, Pakistan, Malaysien, Indonesien, Laos und – seit 1993 – Vietnam als weitere asiatische Nation.

Seit 1986 breiten sich die „EM“ auch in Amerika aus. Deutschland, Schweiz, Österreich Spanien, Portugal, blieben indessen bisher Entwicklungsländer in Sachen „EM“. Seinen ersten öffentlichen Auftritt absolvierte Professor Higa in Deutschland erst vor kurzem: Am 24. August 2000 folgte er einer Einladung der „Akademie Naturgemäß Leben“ und stellte in Oberlahnstein einer Runde von Experten und Praktikern aus der Landwirtschaft faszinierende Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten vor, die insofern Neuland berühren, als bisher ja nur ein Bruchteil aller lebenden Mikroorganismen – und dieser auch nur ansatzweise – erforscht ist

Zusammengefaßt läßt sich der Erfolg von „EM“ auf folgende Tatsachen zurückführen, die wissenschaftlich zum Teil noch nicht anerkannt sind:

• Es gibt im algemeinen drei Arten von Mikroorganismen, nämlich aufbauende, abbauende und opportunistische. Die letztgenannte Art ist – wie in der menschlichen Gesellschaft auch – die größte Gruppe und schließt sich immer der Art an, die in einem System vorherrscht („Dominanzprinzip“).

Welche Art von Mikroorganismen die „Führung“ übernimmt, ist von den
Umweltbedingungen abhängig. In der heutigen Landwirtschaft, die durch die Verwendung von faulender Gülle, Kunstdünger und anderer Agrochemie gekennzeichnet ist, sind meist abbauende Mikroorganismen vorherrschend, wodurch leicht Krankheiten entstehen. Die EM-Technologie beeinflußt die mikrobielle Umwelt daher in einer Art, daß die aufbauenden Mikroorganismen vorherrschend werden können.

Mikrobielle Prozesse finden praktisch überall statt, und man kann dabei zwischen oxidativen (aeroben) und fermentativen (anaeroben) Prozessen unterscheiden („Fermentationsprinzip“). Bei aeroben Prozessen ist – wie der Name sagt – Sauerstoff zugegen, bei anaeroben Prozessen nicht. Durch die gegenwärtige Umweltverschmutzung lebt der überwiegende Teil der Menschheit wie auch der Pflanzen- und Tierwelt unter Bedingungen, in denen eine extreme Oxydation vorherrscht. Dadurch wird die Entstehung vieler Krankheiten – bis hin zum Krebs – begünstigt. EM produziert sogenannte „Antioxydantien“, die eine ausgeprägte Antioxidationsfähigkeit besitzen und sich daher günstig auf Gesundheit und Umwelt auswirken. Wenn weniger Oxydation auftritt, kann die Pflanze leichter Nährstoffe aufnehmen, und es werden zugleich die anaeroben Fermentationsprozesse stimuliert.

• Bei den fermentativen (anaeroben) Prozessen kann man zwischen einer nützlichen Fermentation (= Reife) und einer schädlichen Fermentation (= Fäulnis) unterscheiden. Bei der Fäulnis werden Eiweißstoffe von bestimmten Mikroorganismen anaerob abgebaut, wobei faul riechende Produkte entstehen, die meistens giftig sind (Ammoniak, Methan etc.) In der EM-Technologie sorgt die Anwesenheit von photosynthetischen Mikroorganismen dafür, daß die Fäulnisprodukte zur Produktion wertvoller Stoffe benützt werden. Somit wird der Fäulnisprozeß in einen Reifeprozeß umgewandelt.
• Bei Fermentationsprozessen wird generell weniger Energie frei als bei den Oxydationsprozessen, welche durch die EM-Technologie unterdrückt werden. Daher bleibt mehr Energie im Boden bzw. in der Pflanze, wodurch bessere Produktionsbedingungen geschaffen und Krankheiten unterdrückt werden können.
• Das Zusammenwirken unterschiedlicher, einander ergänzender Mikrobenstämme hilft in Summe also beim Aufbau einer idealen Humusschicht, die locker ist, gute Fähigkeiten zur Wasserbindung besitzt (wichtig in Trockenzeiten!), wärmer als üblich ist (ein eigenes „Kleinklima“ entsteht, die Vegetationszeit verlängert sich um etwa 14 Tage!) und ein ideales Nährstoffangebot zur Verfügung stellt. Die Pflanzen gedeihen dadurch gleichmäßiger, formschöner und wohlschmeckender als normalerweise.

Über die genannten Anwendungsfelder hinaus wird mit „EM“ inzwischen auch in zahllosen anderen Bereichen experimentiert. Große Erfolge gibt es in der Geruchsbeseitigung (zum Beispiel im Tierstall), beim Recyceln von Nutzwasser (wo die Mikroorganismen wieder für Trinkwasserqualität sorgen), und vor allem im gesundheitlichen Bereich, wo die antioxidative Wirkung (siehe Kasten: Die „Effektiven Mikroorganismen“ in der Praxis, EM-Antioxidants) zunehmend für Aufsehen sorgt.

Professor Higa berichtet beispielsweise von einer vielversprechenden aktuellen Studie, die in Weißrußland an den Opfern der Tschernobyl-Katastrophe durchgeführt wird: „Strahlenopfer entwickeln in ihren Körperflüssigkeiten durch einen erhöhten Oxydationsprozeß viele sogenannte freie Radikale. Durch die antioxidative Wirkung von „EM“ gibt es trotz der Dummheit, eine solche Strahlung überhaupt freizusetzen, eine Chance.

Die Caesium- und Strontium-Belastung hat bei vielen Untersuchten deutlich abgenommen.“ Werden die „Effektiven Mikroorganismen“ also tatsächlich eine „Revolution zur Rettung der Erde“ einleiten? Zweifellos haben die Forschungen von Teruo Higa neue Wege aufgezeigt. Allerdings: Auch EM verbreitet sich nicht von alleine. Es liegt an uns, ein Milieu zu schaffen, in welchem die Mikroorganismen, die ja die Grundlage für das Leben sind, in aufbauender Weise tätig werden können.

Noch wird in Deutschland pro Hektar Ackerland im Durchschnitt 4,5 Kilogramm Agrarchemie verwendet, und noch hängt man im gesundheitlichen Bereich einer ziellosen „Hygiene-Idee“ an, die sich darin zeigt, alle Bakterien durch chemische Keulen, die gegen das Leben gerichtet sind – eben sogenannte „Antibiotika“ –, auszurotten, da man in Mikroorganismen vornehmlich Feinde vor sich zu haben wähnt.

Sicher aber gilt – da wie dort – der Grundsatz, daß der Mensch in einem Kampf gegen die Natur langfristig unterliegen muß. Daher kann unsere Chance nur darin liegen, im Einklang mit der Schöpfung zu wirken. Wir müssen also alle Voraussetzungen dafür schaffen, daß deren Kräfte wieder dem Aufbau dienen können. Dr. agr. Helmut Hüsgen, Präsident der „Akademie Naturgemäß Leben“, formulierte aus Anlaß der Tagungseröffnung am 24. August 2000 sehr treffend: „Die Heinzelmännchen sollen uns dienen … aber wir müssen den Heinzelmännchen dienen!“

Professor Higa hat seine Forschungsarbeit nicht nur vom Anhänger der Agrochemie zum überzeugten Streiter für den ökologischen Landbau reifen lassen, sondern die Arbeit mit und in der Natur hat ihn auch zu vielen weiterführenden Erkenntnissen geführt. So sagt er: „Alles, was der menschliche Geist sich ausdenken kann, was es auch immer sei, ist im Bereich der Natur schon vorhanden. Die Wissenschaft ist eigentlich nur Mittel und Werkzeug, uns die unermeßlichen Wunder und die Größe der Natur zu erklären!“

Die "Effekiven Mikroorganismen" in der Praxis
Das Ausgangsprodukt der „Effektiven Mikroorganismen“ trägt die Bezeichnung "EM-Urlösung".

Es ist in flüssiger Form preiswert im Handel erhältlich und kann zur Herstellung von EM-Lösungen zur Bodenverbesserung und Düngung verwendet werden. ...
Das Ausgangsprodukt der „Effektiven Mikroorganismen“ trägt die Bezeichnung „EM Urlösung“. Es ist in flüssiger Form preiswert im Handel erhältlich und kann zur Herstellung von EM-Lösungen zur Bodenverbesserung und Düngung verwendet werden.

Dazu vermischt man 10 ccm „EM Urlösung“ mit 10 ccm Zuckerrohrmelasse und 10 Liter Wasser, läßt diese Mischung 24 Stunden stehen (damit sich die EM-Bakterien vermehren können) und vergießt die Lösung sodann. Empfehlenswert ist die Anwendung am Morgen und vor zu erwartendem Regen. Je schlechter der Boden, um so häufiger soll gegossen werden.
Aus „EM Urlösung“ läßt sich das sogenannte „EM Aktiv“ selbst herstellen. Man vermischt dazu 30 ccm „EM Urlösung“ mit 30 ccm Zuckerrohrmelasse und 1 Liter Wasser und bewahrt diese Mischung in einem verschlossenen Behälter bei ca. 25–30 Grad C im Dunkeln auf. Nach 7 Tagen ist „EM aktiv“ gebrauchsfertig und etwa 14 Tage haltbar. Zum Verbrauch wird es verdünnt: 100 ccm „EM aktiv“ auf 10 Liter Wasser.

Wer seine Küchenabfälle fermentieren, sie also in „effektiven Kompost“ verwandeln will, benötigt dazu einen speziellen Plastikeimer, der luftdicht abgeschlossen werden kann und etwas „EM-Bokashi“.
Beides ist relativ preiswert im Handel erhältlich. Bokashi (japan. = „allerlei“) wird aus einer Mischung von flüssigem „EM Urlösung“ und Melasse sowie verschiedenen organischen Materialien hergestellt.

Den luftdicht abgeschlossenen Plastikkübel mit den Küchenabfällen und dem Bokashi läßt man etwa eine Woche lang stehen (die am Kübelboden sich bildende Flüssigkeit sollte man täglich ablassen), danach zeigt ein süß-säuerlicher Geruch die erfolgreiche Reife des Materials an.

• Nun kann der Kompost in die Gartenerde eingebracht werden. Dazu zieht man Furchen (am besten zwischen den Saat- bzw. Pflanzenreihen), gibt den „EM-Kompost“ hinein und überdeckt ihn mit Erde.
• Die Flüssigkeit, die sich am Boden des Kübels gebildet hat, kann man (verdünnt) als Flüssigdünger,
aber zum Beispiel auch als Abflußreiniger verwenden (wobei man sich aber keine Wunder erwarten sollte).

EM-Bokashi kann man auch selbst aus organischen Gartenabfällen, am besten aus möglichst trockenem Häckselgut herstellen.

Zu diesen Materialien gibt man eine Mischung aus „EM Urlösung“, Melasse sowie Wasser, und zwar im Verhältnis 150 Liter organisches Material : 150 ccm „EM Urlösung“ : 150 ccm Melasse : 15 Liter Wasser. Die durchmischte Masse füllt man in einen stabilen Papiersack, schließt diesen gut ab und steckt ihn in einen zweiten, luftdichten Plastiksack.
Nach etwa einer Woche (in der heißen Jahreszeit schon nach 3 bis 4 Tagen) ist das EM-Bokashi fertig und kann an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt oder, wie der Kompost, unter die Erde eingearbeitet werden. Hochqualitativer „EM-Kompost“ wird aus 1/3 fertigem Bokashi und 2/3 organischem Material hergestellt: Kompostmiete anlegen und mit außen heller Folie gut zudecken.
Speziell zur Gesundheitsförderung ist das (wohl aus rechtlichen Gründen so benannte) Erfrischungsgetränk „EM-Antioxidants“ erhältlich.
Während die EM-Produkte insgesamt recht preiswert angeboten werden, ist „EM-Antioxidants“ (das natürlich im Grunde ein Medikament darstellt) das wahrscheinlich teuerste „Erfrischungsgetränk“ der Welt: 1 Flasche kostet dz. rund 74.-€,–!Wer es preiswerter will, dem wird von den Vertriebsstellen empfohlen, sich einfach etwas „EM Urlösung ins Trinkwasser zu geben“
ins Trinkwasser zu tun.



Artikel aus GralsWelt Nov. 2002


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»Die Natur in ihrer
schöpfungsgesetzmäßigen
Vollkommenheit ist das schönste
Geschenk Gottes, das er seinen
Kreaturen gab! Sie kann nur
Nutzen bringen, solange sie nicht
durch Veränderung verbogen und
in falsche Bahnen gelenkt
wird …«
ABD-RU-SHIN
Sind Boden und Wasser im Einklang mit der Natur, entstehen Lebensmittel erster Güte. "Effektive Mikroorganismen (EM)" bringen Boden, Wasser, Pflanzen, Tiere und Menschen wieder in den Kreislauf der Natur zurück. Sie sind seit Jahrmillionen die Wegbereiter aller höherentwickelten Lebensformen auf der Erde.

Die EM-Technologie kann prinzipiell von jedermann leicht in sein tägliches Leben integriert werden.

EM macht Mut zur Zukunft:

Trotz der Nähe von Autobahn, Starkstromleitungen, Müllverbrennungsanlage und Atomkraftwerk, weisse Kühlwasserwolke) ist es möglich, dass EM-gepflegte Kühe bei bester Gesundheit und ohne Belastungen auf der EM-Weide eines zertifizierten Biolandbetriebes grasen können.

EM Eine Chance fur unsere Erde,
Autorin: Anne Lorch
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